Geschichte
Die Geschichte der Brustvergrößerung
Schon seit Anfang des 19. Jahrhunderts befassten sich Mediziner in der ganzen Welt mit dem Wiederaufbau der weiblichen Brust. Damals lagen die Gründe hauptsächlich im medizinischen Bereich und weniger in der Ästhetik. 1895 wurde erstmals versucht die Brust einer zu vergrößern, nachdem ihr eigenes Brustgewebe wegen Brustkrebs entfernt werden musste. Die Brust sollte mit einer Fettgeschwulst (Lipom) rekonstruiert werden. In den darauffolgenden Jahren wurden immer wieder neue Einsätze ausprobiert, wie z.B. Polyäthylen oder Bienenwachs. Allerdings wurden diese Substanzen meist von den Körpern der Frauen abgestoßen, führten zu Verklumpungen oder Entzündungen.
1961 wurde in Amerika das erste Silikonimplantat erfunden und zwei Jahre später in den Markt eingeführt. Nach einer kurzen Erfolgswelle wurden Silikonimplantate in den USA verboten. Viele Frauen denen Silikonimplantate zur Brustvergrößerung eingesetzt wurden, verklagten den Hersteller. Die damaligen Implantate waren gesundheitsschädigend und führten zu Autoimmunerkrankungen. Erst seit 2006 sind nun Silikonimplantate in Amerika wieder erlaubt. In Europa waren Silikonimplantate zu keiner Zeit verboten, allerdings wurde die Qualität der Implantate durch eine Gütesiegel versucht sicher zu stellen.